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ARD verlängert TV-Vertrag mit Sauerland Event bis 2015
Die ARD hat den Vertrag mit Sauerland Event über die Fernsehrechte vorzeitig um
drei weitere Jahre verlängert. Dies haben die ARD-Intendanten auf ihrer Sitzung in
Saarbrücken bestätigt. Bis 2015 wird es jährlich zehn bis zwölf Mal „Boxen im
Ersten“ geben. „Wir freuen uns sehr über die Fortsetzung unserer erfolgreichen
Zusammenarbeit mit Sauerland Event“, so ARD Programmdirektor Volker Herres.
„Wir haben einen Partner, der über Spitzensportler verfügt, vorbildlich in der
Dopingkontrolle agiert und sich noch dazu für Sozialprojekte und in der
Jugendarbeit engagiert. Vor allem aber: Wir erreichen mit unseren ausgewählten
Übertragungen ein Millionen-Publikum, darunter viele Jüngere und Menschen, die
sonst nicht so häufig Das Erste sehen. Das ist wichtig, denn wir sind für alle da. Der
Boxsport ist also auch ein Integrationsfaktor.“
Auch Wilfried Sauerland freut sich auf die Fortsetzung der erfolgreichen Partnerschaft.
„Zusammen mit der ARD haben die von mir gemanagten Boxer in den vergangenen
Jahren regelmäßig hochklassigen Boxsport geboten. Wir sind nicht nur in der Spitze,
sondern vor allem in der Breite sehr gut aufgestellt. Ein Arthur Abraham boxt im
Super-Six-Turnier gegen die Besten der Welt, während unsere Weltmeister Marco Huck
und Sebastian Sylvester jedes Mal ein Millionenpublikum begeistern. Talente wie
Dominik Britsch, Karo Murat und Alexander Frenkel werden behutsam an die
Weltspitze herangeführt. Auch international sind wir mit Mikkel Kessler, Nikolai Valuev
und Alexander Povetkin hervorragend aufgestellt. Die vorzeitige Vertragsverlängerung
mit der ARD ist eine tolle Bestätigung für unsere Arbeit. Wir freuen uns auf sechs
weitere Jahre „Boxen im Ersten“ mit vielen spannenden Kämpfen.“ 
Eine wesentliche Forderung der ARD in den Vertragsverhandlungen waren verschärfte
Dopingkontrollen, zu denen sich das Sauerland-Team verpflichtet hat. Als erster und
einziger Boxstall der Welt hat Sauerland Event eine weitreichende Vereinbarung mit
der deutschen nationalen Anti-Doping Agentur (NADA) geschlossen. Der Vertrag mit
der NADA sieht vor, sowohl Wettkampf- als auch unangekündigte Trainingskontrollen
bei den Boxern und ihren Gegnern durchzuführen. So konnte unter anderem der
Spanier Pablo Navascues, der am 30. Januar gegen Sebastian Sylvester hätte antreten
sollen, überführt werden. Eine unangemeldete Trainingskontrolle hatte bei ihm
verbotene Substanzen zum Vorschein gebracht. Sylvester verteidigte seinen Titel
daraufhin gegen den Amerikaner Billy Lyell. „Die Vereinbarung mit der NADA ist ein
Meilenstein für den Boxsport“, sagt Chris Meyer, Geschäftsführer von Sauerland
Event. „Wir haben uns zu umfangreichen Kontrollen verpflichtet. Im Kampf gegen
Doping machen wir keine Kompromisse.“